Paul-Klee-Gymnasium Overath

 

2.7 Öffnung nach außen

Schule versteht sich heutzutage schon lange nicht mehr als einsame Insel in der Gesellschaft, sondern sucht den direkten Kontakt nach außen. Das Paul-Klee-Gymnasium bemüht sich darum an vielen Stellen. Zuvor stellen wir aber fest:

 

  • Schule entwickelt gerade auch in der Distanz zum „Leben draußen" ihre Qualität, indem sie bewusst einen Schutzraum gegenüber all dem einrichtet, was auf Kinder und Jugendliche im Alltag ungebremst einstürmt.

 

  • Schule tut gut daran, nicht jeder Mode und jedem Zeitgeist Tor und Tür zu öffnen.

 

  • Systematisches Lernen braucht seine Zeit, bevor es sich in der praktischen Anwendung bewähren muss und kann.

 

Dies vorausgesetzt sucht das PKG den Kontakt mit der Wirklichkeit außerhalb der Schule. Wir tun dies überlegt und begleiten die unterschiedlichen Projekte. Zwei Beispiele für die kontinuierliche Zusammenarbeit des PKG mit Institutionen außerhalb der Schule sind das Gefängnis- (‚Kunst-Knast’) und das OJO-Projekt. Öffnung nach außen heißt somit auch Engagement der Schülerinnen und Schüler für andere und mit anderen. Im OJO-Projekt arbeitet der Fachbereich Erziehungswissenschaft mit der Offenen Jugendhilfe Overath (OJO) zusammen. Ein Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 betreut als Unterrichtsprojekt ein Schülercafé in den Räumen der OJO. Für beide Projekte gilt: Praktisches Handeln und theoretisch geleitete Reflexion dieses Handelns gehen Hand in Hand.

In der Klasse 9 nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem zweiwöchigen Betriebspraktikum teil. Diese Zeit in einem Dienstleistungs- oder Produktionsbetrieb wird im Deutsch- und Politikunterricht vorbereitet und in einem Reflexionstag nachbereitet, deren Ergebnisse der Schulgemeinschaft in der Schulstraße präsentiert werden. Das Praktikum ist ein Baustein unseres durch das Gütesiegel ‚Berufswahl’ extern zertifizierte, umfassende Programm zur Berufsvorbereitung. Es beinhaltet u. a. Expertenvorträge über bestimmte Berufe, Kontakte zu ortsansässigen Firmen und den umliegenden Hochschulen oder die Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt.

Unterstützt wird das Konzept der Berufsvorbereitung durch die Lernpartnerschaft zwischen dem PKG, den Dienes-Werken, der Firma Scharrenbroich und der Kreissparkasse Köln im Rahmen der Bildungsinitiative „KURS“. Ziel dieser Lernpartnerschaft ist es, den Schülern die unternehmerische Arbeitswelt näher zu bringen und zwar in verschiedenen Jahrgangsstufen und in unterschiedlichen Fächern. Dies passiert am PKG durch ein Bewerbungstraining in der Klasse 9 (in dem die Firmen Bewebungsschreiben von Schülern sichten und bewerten), durch die Durchführung von Betriebserkundungen und Vorträge von Managern der beiden Firmen in Oberstufenkursen.

Im Rahmen einer AG wollen wir mit dem JUNIOR-Projekt des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) unseren Schülern eine weitere Brücke in die Welt der Wirtschaft bauen und ihnen langfristig und nachhaltig den Einstieg in die Berufswelt erleichtern.

Das Fahrtenprogramm des Paul-Klee-Gymnasiums umfasst mehrtägige Veranstaltungen in den Klassen 5, 7 und 12/13. Daneben gibt es Austausch- und Schülerbegegnungen mit den Städten Pérenchies, Paris, Pamplona und Danzig.

 

Öffnung nach außen heißt auch mit der Technik auf Ballhöhe zu sein, die die Welt vernetzt. Im PKG lernen Schülerinnen und Schüler den bewussten Umgang mit Computer und Internet.

Eine informations- und kommunikationstechnologische Grundbildung (IKG) erhalten unsere Schüler in der Klasse 5. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler innerhalb mehrerer Doppelstunden v. a. in die Textverarbeitung und das Erstellen von Tabellenkalkulationen (Excel) eingeführt. Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss gibt es im Computerraum, im zukünftigen Selbstlernzentrum und in der Bibliothek. Schülerinnen und Schüler betreuen lehrergeleitet die PKG-Homepage im Internet (www.pkg-overath.de). Alle wichtigen und aktuellen Informationen über das PKG sind auch dem neuen Flyer sowie der neugestalteten Homepage zu entnehmen.

 



 

zuletzt aktualisiert am 01.09.2010

 
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