Paul-Klee-Gymnasium Overath

Jahresprogramm 2012/2013


Ein neuer Baustein der Berufsorientierung: Potentialanalyse und Portfolio in Klasse 8

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – unter diesem Titel unterstützt das Land NRW ab 2012/13 ein neues ‚Übergangssystem Schule- Beruf’ in sieben Referenzkommunen (u.a. dem Rheinisch Bergischen Kreis).

Dazu wurden Standardelemente entwickelt, an denen sich die Schulen orientieren sollen, wie z.B. die Organisation von Praktika in verschiedenen Schulstufen oder die regelmäßige Berufsberatung für Schüler.

Viele dieser Standardelemente werden am PKG bereits umgesetzt. Ein neues Element aber soll nun die Potenzialanalyse für Klasse 8 sein, die von einem externen Anbieter durchgeführt wird und verschiedene Elemente zur individuellen beruflichen Orientierung enthält, wie z.B. eine Stärken-Schwächen-Analyse, Rollenspiele zum Sozialverhalten, Bewerbungsgespräche und vieles mehr. Die Schüler erhalten eine ausführliche Mappe mit Rückmeldung zu ihren Fähigkeiten.

Das PKG wird diese Potenzialanalyse an 2 Tagen pro Klasse durchführen. Zeitgleich wird in einem regionalen Arbeitskreis im Augenblick ein Portfolioinstrument entwickelt, das in unserer Schule im nächsten Schuljahr eingeführt werden soll.

 

 

Individuelle Förderung

Um die unterrichtenden Kollegen und Kolleginnen im Bereich der individuellen Förderung zu unterstützen, sollen entsprechende Materialien in der Schule bereitgestellt werden. Als Einsatzmöglichkeiten sind sowohl der „normale“ Unterricht mit Binnendifferenzierung als auch Förderworkshops und die in der Stundentafel ausgewiesenen Förderstunden angedacht. In diesem Zusammenhang müssen Angebote der verschiedenen Verlage gesichtet und angeschafft, die organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt werden. Außerdem sollten die Kollegen und Kolleginnen den Bestand mit eigenen Materialien ergänzen können. In diesem Zusammenhang werden auch die von den Verlagen angebotenen Diagnoseverfahren gesichtet und auf einen möglichen Einsatz an unserer Schule hin überprüft werden.

 

 

SEIS-Umfrage

Wie schon im Schuljahr 2011 soll auch in diesem eine SEIS (Selbstevaluation in Schule) starten. Es handelt sich hierbei um ein Instrument zur Evaluation unterschiedlicher Strukturen (Lernen und Lehren, Schulkultur usw.) innerhalb von Schule. Diese wird extern durchgeführt. Das Ergebnis wird nur der Schule zur Verfügung gestellt, die dann über Konsequenzen für unsere Schule berät und entscheidet.

Nach dem Konferenzbeschluss hat sich eine Gruppe von neun Kolleginnen und Kollegen konstituiert, die das Projekt vorantreibt. Die Maßnahme soll in den Jahrgangsstufen 9 und 11-Q1 durchgeführt werden und hat sich als Schwerpunkt die Befragung von Eltern, Lehrern und Schülern der besagten Jahrgangsstufen hinsichtlich des Bereiches Lernen und Lehren, der den Kernaspekt des täglichen schulischen Arbeitens darstellt, zur Aufgabe gemacht. Eine Vernetzung mit den Ergebnissen der Lernstandserhebung ist angedacht.

 

 

Leistungsbewertungs- und Hausaufgabenkonzept

In Anlehnung an das Schulprogramm des PKG, in dem Transparenz ein eigenes Kapitel gewidmet ist, wird sich in diesem Jahr eine Arbeitsgruppe mit der Erstellung bzw. Überarbeitung eines Leistungsbewertungskonzepts v.a. für die Sek. I befassen. Dabei soll ein Rahmenkonzept entstehen, das quasi die Richtlinien vorgibt sowie ein fachbezogenes Leistungsbewertungskonzept, das die fachspezifischen Umstände entsprechend berücksichtigt.

In einem zweiten Schritt wird dann ein Hausaufgabenkonzept erstellt, bei dem der erhöhte Arbeitsaufwand, der der Verkürzung von G9 zu G8 Rechnung tragen soll.

 

Wie man sieht, ist unsere Schule stets in Bewegung. Es gibt viel zu tun und wir arbeiten auch in diesem Jahr mit Nachdruck daran unsere Schule noch besser zu machen.

 

H. Braedel (für das Schulentwicklungsteam)