Paul-Klee-Gymnasium Overath

Luna - der Schulhund

Luna – Der PKG- Schulhund

Am 13.6.2017 ist durch die Schulkonferenz bestätigt worden, dass das Paul-Klee-Gymnasium in das Schulkonzept die Idee eines Schulhundes integrieren möchte.

Im Vorfeld wurde der Schulhund bereits von der Schulpflegschaft und von der Lehrerkonferenz legitimiert.

Es werden in den kommenden Wochen sowie in den Sommerferien insbesondere in Bezug auf Hygienebestimmungen sowie die Frage nach den verbindlichen hundefreien Bereichen Entscheidungen getroffen. Diese Planung und Konzeption ist komplex und beinhaltet zahlreiche Gespräche mit Kollegen sowie weiteren Mitarbeitern des Schulzentrums und hätte vor der endgültigen Zustimmung zum Schulhund durch Lehrerschaft und Elternschaft keinen Sinn ergeben.

Die vorläufige Konzeption sieht folgendermaßen aus:
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Vorläufiger Hygieneplan für den PKG-Schulhund (Stand 18.6.2017):

1. Einleitung

Der Schulhund Luna wird zur Tiergestützten Pädagogik an der Schule eingesetzt, um die Arbeit der Lehrer u. a. in den Bereichen Emotionalität und Sozialverhalten, Lern- und Arbeitsverhalten, Sprache und Kommunikation zu unterstützen. Der Hygieneplan hat das Ziel, eine mögliche Infektionsübertragung vom Hund auf den Menschen und umgekehrt zu minimieren!

 

2. Ansprechpartner

Patrick Neukäter (Tel.: 0179/3281852)

 

3. Rechtsgrundlagen

§36 Infektionsschutzgesetz

BGV C8 (UVV Gesundheitsdienst)

§41 und §46 Allgemeine Schulordnung

 

4. Dokumentation zum Tier

Der Schulhund Luna wurde u. a. auch danach ausgesucht, dass Verletzungen der Schüler weitgehend auszuschließen sind. Er ist äußerst ruhig und aggressionslos und zieht sich in Bedrängnis zurück.

Luna wurde am 16.3.2017 geboren. Sie ist ein Mischling aus Königspudel und Labrador. Beide Hunderassen gelten als „Allergiker-geeignet“. Es ist bei Allergieverdacht konkret zu überprüfen, ob die betroffenen Personen allergisch auf Luna reagieren.

Herr Neukäter führt bis April 2018 mit ihr eine einjährige Berufsbegleitende Fortbildung zum Thema „Tiergestützte Intervention“ durch. Bis zum Abschluss dieser Ausbildung wird Luna nicht aktiv als Schulhund eingesetzt.

Folgende Unterlagen vom Schulhund sind stets einzusehen: 

  • Tierärztliches Gesundheitsattest
  • Impfausweis
  • Entwurmungsprotokoll
  • Versicherungsnachweis

 

5. Zugangsbeschränkung

Der Hund erhält keinen Zugang zur Schulküche.

Der Kontakt mit Schülern mit bekannter und nachgewiesener Allergie auf Luna wird vermieden.

Der Hund wird in der Regel die mit Teppichboden verlegten Bereiche des Schulgebäudes nicht betreten (Klassenräume, Lehrerzimmer).

Der Hund wird sich in der Regel nicht auf dem Schulhof aufhalten.

Der Hund wird sich in der Regel an der Leine im Schulgebäude bewegen.

 

6. Anforderungen an die Tierpflege

Der Hund ist privat in die Familie von Herrn Neukäter integriert. Er lebt dort im Haus und nicht im Zwinger und wird artgerecht versorgt.

 

7. Reinigung und Desinfektion

Die Anwesenheit des Hundes führt zu keiner Änderung des üblichen Reinigungs- und Desinfektionszyklus.

Es ist aber verstärkt darauf zu achten, dass die Hände regelmäßig vor der Einnahme von Nahrung gründlich mit Reinigungsmitteln gesäubert werden.

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Falls Sorgen oder Bedenken bezüglich des Schulhundes bestehen, zögern Sie nicht, Herrn Neukäter per Email oder telefonisch zu kontaktieren.

Allergie-Frage

Bezüglich der häufig gestellten Frage nach Hundehaar-Allergien finden Sie im Folgenden einige Überlegungen, die Sie bei der Bewertung der Sachlage bitte berücksichtigen:

  1. In Bezug auf Allergien unterscheiden sich Hunde individuell – Eine Person kann auf einen Hund allergisch reagieren, während sie auf einen anderen Hund gar keine allergischen Reaktionen zeigt. Um konkrete Maßnahmen in Bezug auf den schulischen Alltag einzuleiten (Lehrer- oder Raumwechsel, etc.), ist es notwendig, Klarheit zu schaffen – wenn keine nachweisbare Reaktion auf ein mögliches oder vermutetes Allergen besteht, liegt auch keine Allergie bezüglich des Schulhundes vor. Falls eine allergische Reaktion erfolgt, kann diese durch einen Pricktest bestätigt werden, bei dem Haare oder Hautschuppen des Schulhundes getestet werden. Auf dieser verbindlichen Basis kann die Schulleitung Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Person ergreifen.
  2. In der Schule gibt es neben dem Schulhund des Paul-Klee-Gymnasiums und der Leonardo da Vinci Schule etliche Quellen, die als Allergieauslöser in Frage kommen. Zahlreiche Kinder haben zu Hause Hunde, aber insbesondere auch Katzen oder Nagetiere. Sie tragen somit in ihrer Kleidung die Haare ihrer Haustiere mit sich. Der direkte Kontakt zu einem Mitschüler ist ggf. eher der Grund für eine allergische Reaktion als die Präsenz des Schulhundes ohne direkten Körperkontakt.