Paul-Klee-Gymnasium Overath

Begabtenförderung

Ein Baustein unseres Förderkonzeptes ist unter anderem die Begabtenförderung, die von Herrn Dr. Schiffbauer schon mehrere Jahre an unserer Schule koordiniert wird. Bei Fragen können Sie sich direkt an Herr Dr. Schiffbauer. wenden. Hinweise und Internetlinks zu den Förderprogrammen erhalten Sie jeweils am Ende der Berichte.

Außerschulische Förderung

Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9, EF und Q1 wieder um eine Teilnahme an anspruchsvollen außerschulischen Angeboten folgender Institutionen bewerben: NRW-Juniorakademie, Deutsche Schülerakademie, Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln, Schülerstudium an der Universität zu Köln.

Nachfolgend schildern Schülerinnen und Schüler des PKG die Erfahrungen, die sie im vergangenen Sommer bzw. Sommersemester gemacht haben.

Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln 2018

Die 26. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse ging diesen Sommer vom 13. bis 22. Juli und war eine ganz besondere Erfahrung. Die zu wählenden AGs waren sehr facettenreich, von Nanochemie bis zu Humangeografie. Ich habe an der AG Humangeografie China- Das „Reich der Mitte“ auf dem Weg an die Spitze teilgenommen und es hat mir sehr gut gefallen!

Die AGs gingen täglich von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Im Unterricht hat man viele Themen deutlich tiefgründiger und anspruchsreicher als in der Schule behandelt. Wir haben nicht nur gelernt wie etwas ist, sondern bekamen die Möglichkeit selbständig zu erarbeiten warum es so ist und konnten noch drüber hinaus denken und eigene Ideen zu einem Thema entwickeln. Obwohl die AG-Zeit begrenzt war haben wir oft noch zusätzlich die Pausen genutzt, da die Themen einen so gefesselt haben und man eigentlich garnicht aufhören wollte Verknüpfungen herzustellen und darüber zu diskutieren. Eine Nacht haben wir sogar garnicht geschlafen, sondern die ganze Nacht durchgearbeitet, in welcher wir uns auf die Debatte in Kooperation mit der Ökonomie AG vorbereitet haben.

Neben der Unterrichtsweise war auch das Arbeiten untereinander ein ganz anderes. Jeder war hoch konzentriert und hat viele weiterführende Fragen und Aspekte geäußert, ohne sich ständig anhören zu müssen, dass das jetzt zu weit führen würde. Jeden Abend gab es einen Vortrag im Hörsaal mit allen Teilnehmern zu ganz verschiedenen Themen. Selbst wenn man zuerst von einem Thema mal nicht so begeistert war, fand man es nach der ersten Viertelstunde dann doch noch spannend und wollte mehr erfahren. Die Referenten gaben uns die Möglichkeit Fragen zu stellen, sogar nachdem der Vortrag schon lange beendet war.

Mir hat neben dem Arbeiten in der AG auch die Freizeit mit den anderen Teilnehmern sehr gefallen. Wir haben viel „Wer bin ich“ gespielt oder erneut über die Themen des abendlichen

Vortrags diskutiert und die Apps „Best Brokers“, welche die Ökonomie AG in Umlauf gebracht hat und „Quizduell“ genutzt.

Ich habe viele neue, nette und sehr offene Menschen kennenlernen dürfen, mit welchen ich mich nach der Zeit in der Akademie auch schon wieder getroffen habe und jetzt zu guten Freunden von mir zähle.

Am letzten Tag hat jede AG ihre Ergebnisse der vergangenen Woche so verständlich und kurz wie möglich dargestellt. Jeder erhielt ein Teilnehmer-Zertifikat. Es war ein emotionaler Abschied und niemand wollte nach Hause gehen. Ich hoffe sehr, dass ich nächstes Jahr wieder die Möglichkeit bekomme an der Akademie teilzunehmen. Ich kann jedem Schüler, welcher fähig ist alternative Sichtweisen zu entdecken, verknüpfend zu denken und interessiert an Wissen jeglicher Art ist, die Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln nur wärmstens empfehlen.

Lea Dresbach (Q1)

 

„Wieso gehst du freiwillig in den Ferien zur Schule?” und „Immer diese Leute die in den Ferien lernen müssen” sind Sprüche die ich fast immer zu hören bekomme, wenn ich von meiner Zeit in der Sommerakademie erzähle. Doch für mich bedeutet die Akademie das genaue Gegenteil von Schule, denn es ist eine Chance sich mit interessanten Fachgebieten der Biologie oder Chemie etc. zu beschäftigen und gleichzeitig neu Leute kennen zu lernen.

Die Sommerakademie der KSK fand dieses Jahr im Physikzentrum in Bad Honnef statt und umfasste 10 Tage in denen man dort schlief, aß und in seinen Arbeitsgruppen lernte. Doch ist damit nicht das Lernen wie in der Schule gemeint, wo man stur den Stoff in großen Klassenräumen hinter sich bringen muss! Vielmehr ist das Lernen in der Akademie interaktiver… man lernt nicht nur auf rein theoretischer Basis, sondern auch auf praktischer, welche die doch meist komplizierten Themen vereinfachen und greifbar machen. Doch besteht die Akademie nicht nur auslernen, denn natürlich hatten wir nach unserem Kurs auch Freizeit in der wir machen konnten was wir wollten. Meistens verbrachte ich diese Zeit mit den vielen neuen Leuten und Freunden die ich dort kennengelernt und gefunden habe. Auch wurden oft aus kleinen Spielerunden große Gruppenaktivitäten bei denen irgendwann jeder mal mitgemacht hat. All diese Erlebnisse und Erfahrungen und auch Freunde die ich in der Akademie gemacht habe und gefunden habe, machen diese für mich besonders und unersetzlich. Also wenn mich jemand fragt wie ich freiwillig lernen kann, kann ich diesem nur erwidern dass es nicht Lernen ist sondern Spaß.

Anna-Marie Schelm (Q2)

 

In diesem Jahr habe ich an dem Kurs forensische Biologie teilgenommen, da ich später selber einmal in medizinischen Bereich tätig sein möchte. Die Kurse setzten sich dabei meist aus ca. 15 Leuten zusammen. In meinem Kurs war das Hauptthema die allgemeine Verwesung. Dabei durften wir uns zum einen überlegen welche äußerlichen Begebenheiten wir für unser Experiment haben wollen. Beispielsweise haben wir eine Ratte (Futterratten keine extra getöteten Ratten) in Wasser gelegt oder auch vergraben. Dabei mussten wir uns auch überlegen, wie wir die Ratten vor Katzen, Hunden, Wetter, etc. schützen wollen. Generell hatten wir dort sehr viele Freiheiten was das experimentieren anging. Meine Dozentin hat sich dabei kaum eingemischt und hatte eine eher beratende Funktion, also ganz anders wie es bei einem Schulexperiment ist, wo man feste Vorgaben hat und der Lehrer immer ein Auge auf den korrekten Versuchsablauf hat. Auch wie wir unser Experiment protokollieren wollen und wie wir die einzelnen Resultate deuteteten wurde uns überlassen.

Insgesamt kann ich die Sommerakademie mehr als empfehlen. Innerhalb der Arbeitsgruppen, sowie auch übergreifend auf andere Gruppen war ein freundschaftliches Klima und man hatte nicht den Leistungsdruck, den man zum Teil in der Schule hat. Man war einfach da, weil man über Themengebiete, die in der Schule nicht so intensiv behandelt werden können mehr erfahren wollte. Dabei spielt für wirklich niemanden eine Rolle ob man hochbegabt ist oder nicht. Dies war auch zu Anfang meine Sorge gewesen. Ich bin keine Schülerin mit den besten Noten. Ich habe lediglich Interesse in Humanbiologie und hatte Angst nicht mitzukommen oder ausgeschlossen zu werden weil ich eben nicht hochbegabt bin. Aber letzenendlich war es vollkommen anders. Es ist dort nicht wichtig was ein psychologisches Gutachten über einen aussagt. Es ist wichtig das man aufrichtiges Interesse in dem Themengebiet hat und man gewillt ist eine Woche seiner Sommerferien dafür zu „opfern” aktiv an dem Thema zu arbeiten. Das ist das einzige was zählt. Von daher kann ich es einfach nur jedem empfehlen der sich für eines der angebotenen Themen interessiert.

Ich hatte mich übrigens direkt bei der Hochbegabtenstiftung um eine Teilnahme an der Sommerakademie beworben. Und das war die beste Entscheidung die ich hätte treffen können.

Kathrin Peuster (Q2)

 

 

In den Sommerferien hatte ich nun zum zweiten Mal die Chance an der Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln teilzunehmen.

Die Akademie fand vom 13. Juli bis zum 22. Juli im Physikzentrum in Bad Honnef statt. Während dieser zehn Tage hatte ich die Möglichkeit zusammen mit anderen motivierten Schülern in meiner Altersklasse den Kurs Nanochemie/ Nanotechnologie besuchen. Auch wenn wir uns zunächst mit einfacheren Mechanismen beschäftigt haben, sind wir im Laufe der zehn Tage immer weiter in die Materie eingetaucht und konnten uns fern von Grenzen eines Lehrplanes mit Themen unserer Wahl beschäftigen.

Als unser Teamleiter mir als Einzelprojekt das Thema Chaperone (Hilfsproteine) vorgeschlagen hat war ich zunächst skeptisch, doch später dafür umso begeisterter für das Thema als er mir die Doktorarbeit eines guten Freundes von ihm - Dr. Philipp Bechtluft – zur Hand gab und ich mich so mit aktuellen Forschungsergebnissen beschäftigen und diese den Kurs präsentieren konnte.

Besonders spannend waren auch die zahlreichen Experimente, die wir dokumentiert und theoretisch aufgearbeitet haben. Im städtische Siebengebirgsgymnasium hatten wir einen Klassenraum für den Unterricht zur Verfügung gestellt bekommen, wo wir die Experimente - welche auch mal größere Stichflammen beinhalteten - gefahrlos durchführen konnten. In Kleingruppen haben wir so beispielsweise Ferrofluide – eine magnetische Flüssigkeit – hergestellt oder genauer den Lotus-Effekt untersucht.

In den letzten Tagen liefen schließlich die Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation. Hierfür hat sich der Kurs auf drei Gruppen aufgeteilt, die dann zusammen ein futuristisches Produkt entwickelt haben. In einem Kurzfilm stellten die Gruppen ihr Produkt in Anlehnung an die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ vor. Der Filmdreh, indem wir als Professoren, Doktoren, Wissenschaftler oder Patienten aufgetreten sind war sicherlich eines meiner persönlichen Highlights.

Zu diesen Highlights zählt jedoch nicht nur die Arbeit in den AGs, sondern auch die vielen gemeinsam verbrachten Stunden mit anderen Sommerakademie-Teilnehmern und die neu geschlossenen Freundschaften. Aus diesem Grund kann ich die Sommerakademie jeden weiterempfehlen, der sich im Rahmen einer lockeren und freundschaftlichen Atmosphäre mit Themen außerhalb des Schulstoffes befassen möchte.

Angela Schumacher (Q2)

 

„Political freedom cannot exist without economic freedom; a free mind and a free market are corollaries.” - Ayn Rand (russisch-amerikanische Autorin)

Vom 13. bis zum 22.Juli hatte ich die Möglichkeit zum zweiten Mal die Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln zu besuchen. Als „Wiederholungstäter“ hatte ich schon eine ungefähre Vorstellung, was mich erwarten würde und so hatte ich mich schon lange auf die gemeinsame Zeit mit anderen motivierten und interessierten Schülern gefreut. Nachdem ich letztes Jahr den Kurs „Biologie - Faszination Gehirn“ besucht hatte, ging es für mich dieses Jahr in eine ganz andere Richtung:

Denn in der von mir vorab gewählten AG Wirtschaft/Economics ging es bilingual zu. Unser Ziel: Wirtschaftliche Fragen in einer globalisierten Welt genau untersuchen und innovativ beantworten – hierbei wurden sämtliche Themen der Makro- und Mikroökonomie erforscht.

Ort der Sommerakademie war das im Jahre 1906 errichtete Physikzentrum in Bad Honnef, welches für ein einzigartiges Ambiente sorgte und alle Teilnehmer mit sehr guten Essen versorgte. So herrschte unter den Teilnehmern kursübergreifend eine ausgelassene und gute Stimmung. Jeden Abend saßen wir noch bis spät abends zusammen, haben viel gelacht und uns angeregt unterhalten.

Auch fanden jeden Abend zweistündige Abendveranstaltungen statt – hier hielten Experten spannende Vorträge zu Themen wie „Ist das globale Zeitalter zu Ende?“ oder „Die normale Hirnalterung und der Versuch des alten Gehirns, jung zu bleiben.“.

Insgesamt waren die zehn Tage der Sommerakademie wieder einmal viel zu schnell um und am letzten Tag mussten wir uns von vielen neuen Freunden verabschieden. Aber nicht nur viele neue Freundschaften haben wir geschlossen, sondern wir haben auch sehr viel gelernt und Spaß gehabt. Ich kann die Sommerakademie auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die sich einfach mal gerne tiefergehend mit einer Thematik beschäftigen wollen. Sei es Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Sozialwissenschaften, Sprachen oder Kunst…

Nicola Schumacher (Q2)

 

Hinweise zur Sommerakademie:

Bis zum 01.03.2019 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 für die Sommerakademie 2019 der Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln bewerben. Alle Infos findet man hier:

https://www.ksk-koeln.de/unternehmen/gut-fuer-die-region/stiftungen-der-ksk/hochbegabten-stiftung.aspx

 

 

Schüler an der Universität zu Köln

Im Sommersemester 2018 habe ich an dem Projekt „Schüler an der Universität zu Köln“ teilgenommen. Einmal in der Woche habe ich die Vorlesung „Römische Rechtsgeschichte“ des Studiengangs Jura besucht, die immer eineinhalb Stunden lang war. Das Schülerstudium hat mir sehr viel Spaß gemacht und die Leute an der Uni sind alle sehr nett und helfen gerne, wenn man zum Beispiel nicht weiß, wo man hinmuss. Insgesamt kann ich das Projekt nur weiterempfehlen, da es eine gute Möglichkeit ist das Unileben kennenzulernen und verschiedene Studiengänge auszuprobieren. Außerdem besteht auch die Möglichkeit, die zugehörigen Klausuren der besuchten Vorlesung mitzuschreiben, um erste Leistungsnachweise zu bekommen.

Eva Schilling (Q1)

 

Im Wintersemester 2017/2018 nahm ich das erste mal am Projekt Schülerinnen und Schüler an der Universität in Köln teil. Ich besuchte die Mathematikvorlesung „Analysis I“ und die dazugehörige Übung. Die behandelten Themen fand ich damals sehr komplex, jedoch war es möglich mit den online verfügbaren Skripten alles zu wiederholen und zu verstehen, was ich natürlich nicht gemacht habe. Trotzdem mussten die wöchentlichen Hausaufgaben gemacht und abgegeben werde, weshalb einige Blicke ins Skript doch nötig waren. Komischerweise hat es immer Spaß gemacht die Hausaufgaben für die Uni zu machen, weil erstens die Themen interessanter sind als die in der Schulmathematik und die Aufgaben vor allem aus mathematischen Beweisen bestehen und nicht aus reiner Rechenarbeit. Während ich zu Beginn noch Probleme mit dem nötigen Denken für mathematische Beweise hatte, konnte ich dies im Verlauf des Semesters deutlich besser. Dann waren aber die Themen schwieriger und die Aufgaben dadurch trotzdem nicht leichter. Das alles war jedoch eigentlich nur Nebensache, weil die Schule ja auch nicht zu Kurz kommen durfte. Neben der Schule dreimal in der Woche nach Köln zur Uni fahren, war also sehr zeitintensiv, weshalb ich mir am Ende des Semesters trotz bestandener Klausur und sehr viel Spaß, den ich gehabt habe, vornahm nicht noch ein Semester am Projekt teilzunehmen. Plottwist, tat ich doch. Aber, um den Zeitaufwand etwas zu senken, bin ich einfach nur noch zur Übung gegangen und habe die Vorlesungen zu „Analysis II“ einfach mithilfe des Skripts (mehr oder weniger) nachgearbeitet. Auch dieses Semester hat wieder viel Spaß gemacht, obwohl die Themen nochmal um einiges anspruchsvoller wurden. Die Klausurzulassung wollte ich trotzdem unbedingt haben, und habe dementsprechend genau so viel gemacht wie dazu nötig war – aber nicht mehr. Dann kam wieder das Lernen für die Klausur, worauf ich natürlich absolut keine Lust hatte. Am Anfang habe ich mich noch durchgekämpft, dann habe ich einfach aufgehört und die Klausur für nicht bestanden erklärt. Trotzdem bin ich zur Klausur gegangen, um zu gucken, was ich noch kann. Als ich das Ergebnis bekam, dass ich mit einer 4,0 geradeso bestanden habe, war die Freude groß.

Genau das war auch das vorherrschende Gefühl während meiner Zeit in diesem Projekt. Ich kann es also jedem empfehlen, der sich in der Schule langweilt, oder einfach mal eine neue Herausforderung sucht. Am meisten Spaß macht das Ganze, wenn man noch einen Kumpel oder einer Kumpeline dabei hat, mit dem die Zugfahrten nicht so langweilig sind, und der die Aufgaben mit dir zusammen löst.

Emil Lüpfert (Q2)

 

Hinweise zur Universität zu Köln:

Bis zum 01.03.2019 (Philosophische Fakultät) bzw. 15.03.2019 (Rechtswissenschaftliche und mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät) können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 für ein Schülerstudium im Sommersemester 2019 an der Universität zu Köln bewerben. Alle Infos findet man hier:

http://www.mi.uni-koeln.de/Schuelerstudenten

 

 

Hinweise zur Deutschen Schülerakademie:

Das PKG darf darüber hinaus Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge EF und Q1 für eine Teilnahme an Deutschen Schülerakademie empfehlen. Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich bitte bis zum 15.02.2019 bei Herrn Dr. Schiffbauer (Email: d.schiffbauer(at)pkg-overath.de). Weitere Infos findet man hier:

https://www.deutsche-schuelerakademie.de/

 

 

NRW Juniorakademie

Schule in den Ferien? Wer will das den schon?! Das waren auch meine ersten Gedanken zur Akademie, aber nachdem ich mich länger mit dem Thema beschäftigt hatte, war klar- da will ich hin!

Die Anmeldung war kompliziert, man musste von der Schule empfohlen werden und dann eine Bewerbung abschicken. Ich hatte Glück und wurde angenommen. Die Akademie richtet sich an Schüler der 8. und 9. Klasse, die sich für verschiedene Themen interessieren. In NRW gibt es drei Standorte: Jülich, Königswinter und Ostbevern, wo sogar auf Englisch vermittelt wird. Aber jetzt zu meinen Erfahrungen:

Am 18.08 ging es endlich los! Meine Familie brachte mich nach Königswinter und blieb noch für die Einführungsveranstaltung. Danach ging es auch schon in die Kurse. Ich habe im Vorfeld Molekulare Biomedizin gewählt, was eine super Wahl war. Ich hätte aber auch Forensik oder Psychologie wählen können. Die Tage waren folgendermaßen aufgebaut: Zuerst gab es freiwillig Frühsport, wie Schwimmen im gegenüberliegenden Hallenbad, Krafttraining, Joggen und vieles mehr. Dieses Angebot habe ich häufig genutzt, wer dies aber nicht wollte, konnte weiter schlafen J. Von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr gab es Frühstück, dann hatte man noch kurz Zeit, bis es um 9.00 mit den Kursen losging. Um 12.30 Uhr gab Mittagessen und danach bis 14.00 Uhr Freizeit. Von 14.00 - 15.30 Uhr konnte man am Chor teilnehmen, dieses Angebot wurde von fast allen genutzt. 16.00 Uhr, das hieß wieder Kurs, dieser ging dann bis 18.00 Uhr. Nach dem Abendessen hatten wir wieder Freizeit, bis die Kursübergreifenden Angebote begonnen haben. Kursübergreifende Angebote, auch „KÜAs“ genannt, konnte jeder anbieten, es gab ein Orchester, Radio, Geocashing und Sport, eine KÜA schiene dauerte 1,5h und es gab jeden Abend zwei Möglichkeiten verschiedene Angebote zu wählen. Um 22:30 war das Programm vorbei und wir hatten Freizeit. Um 23:00 Uhr war dann schließlich Nachtruhe.

In den Kursen war die Stimmung sehr entspannt- wir duzten die jungen Kursleiter und arbeiteten viel praktisch. Am Anfang lernten wir etwas über Mikrobiologie, und machten auch Versuche, in denen wir Nährböden herstellten, drauf Hefe Pilze züchteten und dann guckten, wie wir dieses Wachstum beeinflussen konnten. Wir lernten außerdem viel über die DNA, führten dazu auch eine Gelelektrophorese durch, isolierten unsere eigene DNA, lernten etwas über PCR und machten schließlich noch einen Ausflug in das Institut für Gentechnik der Uni Köln. Außerdem haben wir etwas über das Herz und Herzkrankheiten und Herzrhythmusstörungen gelernt. Zum krönenden Abschluss dieses Themas haben wir sogar noch Schafsherzen seziert. Unser nächstes Thema war das Zentrale Nervensystem und damit auch das Gehirn, der Aufbau, die Funktionen, Krankheiten und ihre Behandlungsweisen. Auch hier sezierten wir zum Ende ganze Schafsköpfe inklusiv Augen, das war nicht so einfach, da wir zuerst den Schädel aufmeißeln mussten und beim Lösen der Augen aus den Augenhöhlen den Glaskörper nicht zerstören durften.

In den Kursübergreifenden Angeboten habe ich viele gute neue Freunde gefunden, zu denen ich noch Kontakt habe.

Emma Dimski (9c)

 

Hinweise zur JuniorAkademie NRW:

Das PKG darf eine Schülerin und einen Schüler aus den Jahrgängen 8 und 9 für eine Teilnahme an der JuniorAkademie NRW empfehlen. Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich bitte bis zum 15.02.2019 bei Herrn Dr. Schiffbauer (Email: d.schiffbauer(at)pkg-overath.de). Weitere Infos findet man hier:

https://www.deutsche-juniorakademien.de/index.php?page=dja_termine_nw