Paul-Klee-Gymnasium Overath

Klee-Kurier - Die Schülerzeitung

Im November 2018 haben sich die Redakteure der Schülerzeitung eine neuen Namen überlegt:

Die Schülerzeitung heißt nun: Klee-Kurier.

 

 

Der Übergang an eine weiterführende Schule
 Wie das PKG versucht, die erste große Veränderung im Leben so leicht wie möglich zu gestalten

Der Übergang von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule ist die erste große Veränderung, die jeder in seinem Leben durchlebt. Nach aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts ist dabei das Gymnasium beim Übergang in die fünfte Klasse die Nummer eins unter den weiterführenden Schulen. Zum Schuljahr 2014/2015 wechselten von den 661 600 Grundschülern rund 40 % nach der vierten Klasse an ein Gymnasium.[1]  

 

 

Wir alle haben diesen großen Schritt bereits hinter uns – bei dem einen ist er länger her und bei den anderen vielleicht erst ein paar Monate. Und dennoch wissen wir vermutlich alle noch genau, welche Gedanken uns zu dieser Zeit im Kopf schwebten: Finde ich mich in der neuen großen Schule zurecht? Werde ich Freunde finden? Sind die Lehrer nett? Komme ich mit dem neuen Stoff zurecht? Habe ich mich für die richtige Schule entschieden? Fragen über Fragen! Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit diesem großen Schritt sind so gewaltig, dass es enorm wichtig erscheint, dass jedes Grundschulkind eine für sich passende Schule für den weiteren Bildungsgang auswählt. Natürlich stehen dabei das Schulprogramm oder die Schulphilosophie in Zusammenhang mit der individuellen Förderung eines jeden Einzelnen im Fokus. Doch das Allerwichtigste ist, dass jeder eine Schule findet, an der er sich wohlfühlt, die er jeden Tag gerne besucht und an der er mit Freude lernen und sich austauschen kann. Zehn Jahre unseres Lebens (im Zeitraum von 6 bis 16 Jahren) verbringt jeder die meiste Zeit seines Lebens innerhalb des Schulgebäudes. Fangen wir doch damit an, dass es wenigstens das richtige Schulgebäude ist!

 

 

 

Der Besuch der Grundschulkinder am Paul-Klee-Gymnasium

Dem PKG liegt es dabei sehr am Herzen, den Grundschulkindern ihre Türen zu öffnen, um ihnen die Chance zu ermöglichen, ihre womöglich neue Schule kennenzulernen. Im Zeitraum vom 31.10 bis zum 12.11.2018 war unsere Schule voller als üblich. An fünf Terminen haben Grundschüler aus umliegenden Schulen unsere Schule sowie die Leonardo-da-Vinci-Schule besichtigt.

Pünktlich um neun Uhr wurden die Grundschüler mit freundlichen Worten von Herrn Hubert, Frau Rohde und Frau Schaffernicht empfangen:  

 

„Es ist eine merkwürdige Vorstellung, eine Schule zu besuchen – schließlich kennt ihr das System Schule ja eigentlich – ihr wisst wie Schule abläuft: Ihr geht jeden Tag in die Schule – aber bei uns ist es dann doch ein wenig anders: größer, viel mehr Schüler, viel mehr Lehrer, andere Abläufe […]. Heute sollt ihr einen ersten Eindruck bekommen: Wo ist was, was hat unsere Schule, was eure eventuell nicht hat?“ Mit diesen freundlichen, offenen und Spannung erzeugenden Worten begrüßte der Schulleiter Herr Hubert die zahlreichen neugierigen SchülerInnen.

 

An den Terminen bekamen die SchülerInnen die Möglichkeit geboten, beide Schulen im Komplex zu besichtigen. Dafür wurden die Grundschulklassen in zwei Gruppen eingeteilt und nahmen am Unterricht der 5. und 6. Klassen teil. Das eingeführte Farbsystem innerhalb eines Fahr-/ bzw. Verlaufsplans hat sich dabei als äußert hilfreich erwiesen. In der zweiten und dritten Stunde besuchten die Grundschüler je eine Unterrichtsstunde am PKG und eine weitere Stunde an der Sekundarschule. Auf diese Weise konnten sie die Unterrichtsweise an beiden Schulen kennenlernen und einen ersten Eindruck gewinnen. Nach einer gemeinsamen großen Pause auf dem Schulhof, erwartete alle ein warmes und – so wurde es im Nachhinein berichtet – ein leckeres Nudelgericht in der Mensa. Mit vielen neuen Erfahrungen, spannenden Ereignissen und vielleicht auch neuen Erkenntnisses bepackt, führte der Bus um halb eins alle zurück in ihre Heimatorte.

Die Grundschüler berichteten durchweg von einem positiven Eindruck unserer Schule. Dabei haben ihnen ganz unterschiedliche Dinge einen guten Eindruck vermittelt: das Klettergerüst; das Essen in der Mensa; das Spielen in der Pause; der Unterricht; die verantwortlichen Lehrkräfte, die sie herumgeführt haben; die neuen Fächer, die sie kennenlernen durften und auf die sie sich freuen. Doch genauso berichteten auch einige davon, dass sie sich vor dem Schulwechsel fürchten und sich zahlreiche Gedanken machen. Deswegen der Apell an euch alle: Ruft euch immer ins Gedächtnis, dass auch ihr mal neu an einem Ort wart oder wahrscheinlich immer mal der oder die Neue irgendwo seid. Seid offen, hilfsbereit und herzlich zu neuen SchülerInnen. Das Gebäude ist so groß, sodass sich bestimmt sicher schon jeder am Anfang verlaufen hat. Versuchen wir jedem einen guten Start zu ermöglichen!

 

Euer Team von Klee-Kurier



[1] Zahlen nach destatis.